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23.05.2020 Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Mitchristen, liebe PHILGER-Freunde, Corona ohne Taifun ist ein Drama. Corona mit Taifun ist eine Tragö- die. Den ersten Fall haben wir bei uns, und der bringt arg viel durcheinan- der, der stößt uns vor den Kopf, der macht Angst, der macht ungedul- dig, aufsässig und aggressiv. Da muss unsere Gesellschaft jetzt viel lernen. Den zweiten Fall haben wir jetzt auf den Philippinen, in PHILGERs Zielgebiet. Wir haben kürzlich ja Kontaktprojekte besucht und haben das Land noch soeben rechtzeitig verlassen können. Wir wissen, in welcher schlimmen Situation, in welchem bitteren Zustand wir die vie- len sowieso Notleidenden zurückgelassen haben, denn nicht nur das Virus ist weltweit unterwegs, auch der Hunger - er vor allem! - breitet sich aus und beherrscht die Armen im Land. Hunger regiert diese Mitmenschen zu Tode. Zum Einen gibt es kein soziales Netz, das Kranke und Arme auffan- gen und ein Stück weit tragen könnte. Das ist eine Tatsache. Die kön- nen wir nicht ändern. Zum Zweiten ist es zudem so, dass Geld, das dem Staat als Hilfsmittel für solche Nöte von Organisationen oder an- deren Staaten zur Verfügung gestellt wird, von Staatsbediensteten allzu oft in die eigene Tasche geleitet wird. Die, die ohnehin im Elend feststecken, sind völlig allein gelassen. Sie haben keinen Anwalt, der die Rechte dieser Opfer der momentanen Tragödie (Corona + neuer Taifun) durchsetzen würde. Zu der Tragödie gehört, dass die Leute oft irgendwo festsitzen. Das rabiate Ausgehverbot hat Menschen dort, wo sie sich gerade aufge- halten haben, festgesetzt. Da sitzen sie nun fern ihrer Familie fest, bis zum Verrücktwerden. Zu Haus hängen Frau und Kinder herum, der Ernährer ist nicht da. Familientragödien jede Menge. Unglück im Massen. In diese menschenunwürdige Lücke - Menschen ohne Anwalt, ohne Aussicht auf etwas Hilfe - springt der PHILGER e. V. hinein, und er lädt Sie flehendlich ein mitzuspringen, konkret: Lebensmittel möglich zu machen, jetzt. Das bedeutet ja, Hoffnung stiften, Zukunft möglich machen, erst recht für die vielen Alleingelassenen in den Bergdör-fern. PHILGER hat gute Leute, die unsere gestifteten Lebensmittel fair verteilen. Bitte, springen Sie mit uns in diese ernste Lage der Armen hinein, und nutzen Sie dazu unser Konto bei der    Bistum Bank in Essen, IBAN DE72 3606 0295 0076 0800 11 mit dem Stichwort „Corona“. Und bitte, gewinnen Sie weitere Mitmen- schen, die mitspringen mit Ihnen und mit uns. Mit Corona und dem neuen Taifun ist der würgende Hunger gekom- men, mit Ihnen und PHILGER werden Lebensmittel, Hoffnung, Über- leben und Zukunft für die in der aktuellen Tragödie kommen. ,,Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Un- glaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun“ Mit herzlichem Dank, guten Wünschen und Grüßen PHILGER e. V. Lutz Ruhloff 17.04.2020 Liebe Briefmarken-Freunde im Apostolat ABC. Mit diesem Jahres-Bericht feiern wir Steyler Briefmarken-Freunde ein echtes Jubiläum: Denn vor genau 50 Jahren wurde in Steyl unter der Leitung von Br. Ludwig Krummel SVD (1940-2015) das Apostolat Briefmarken gegründet. „Gutes tun. Mit Briefmarken." - das war unser Slogan. Damit haben wir bei Freunden und Verwandten, bei Mitbrü- dern und Schwestern und bei unsern Lesern der STADT GOTTES eifrig um abgestempelte Briefmarken geworben. Alle Marken wurden zum Kauf angeboten. Mit dem Erlös haben wir kleine Projekte der Steyler Missionare und Schwestern finanziert. So konnten wir nach einem Jahr intensiver Arbeit erste Erfolge melden. Das Echo aus den Missionsgebieten war so groß, dass es uns alle motiviert hat, weiter zu machen. So wurde aus dem ersten Jahres-Bericht eine Regel für die Folge-Zeit: Dies ist heute der 50. Jahres-Bericht über unsere Aktivitäten im Apostolat ABC. Im Jahre 2019 konnten wir die stattliche Summe von 34.160 EUR für verschiedene ABC-Projekte überweisen. Das ist wieder ein Traum- Ergebnis, das all unsere Anstrengungen rechtfertigt. Dafür Ihnen al-len ein ganz herzliches Danke und “Vergelts Gott" - auch im Namen aller Steyler Mitbrüder und Schwestern und all derer, denen Sie mit Ihren „Marken” weltweit helfen konnten. Br. Hubert Nagelsdiek (Hier geht´s zum vollständigen Jahresbericht) 12.04.2020 Pater Norbert Cuypers SVD spricht in der Sendung „Am Sonntag- morgen“ zum Thema: „Am Ende steht der Anfang.“ Ostern: Durch- bruch zum Leben. Diese Sendung kann weiterhin online abgerufen werden: https://www.deutschlandfunk.de/dlf-audio-archiv. 2386.de.html?drau:broadcast_id=94 20.03.2020 Sonntagsliturgie für daheim Kleine Sonntagsliturgie in Zeiten der Corona-Pandemie für zuhause „Bleibt zu Hause!“ ist das Gebot der Stunde, das uns in der Ausnah- mesituation dieser Wochen durch die Verantwortlichen in Gesell- schaft und Politik ganz zur Recht verordnet wird. Leider sind davon nun aber auch alle Gottesdienste unserer Pfarrgemeinden betroffen. Die Steyler Missionare laden Sie deshalb auf diese Art und Weise ein, die Zeit des „eucharistischen Fastens“ (Papst Benedikt XVI.) trotzdem – oder gerade deswegen – mit Gebet, Stille, und biblischen Impulsen zu füllen. Sei es allein oder mit Ihren Lieben daheim. So bleiben wir weiterhin miteinander verbunden: nicht nur mit anderen Gemeindemitgliedern, sondern mit allen Menschen weltweit, die ihr Vertrauen auf Gott setzen. 20.03.2020 Die SVD-Partner laden ein: Gemeinsam beten für die Menschen in Europa und der Welt Die Corona-Krise berührt uns alle. Wir müssen anders leben und handeln als wir es gewohnt sind. So können wir derzeit nicht in unseren Kirchen zusammenkommen, gemeinsam Gottesdienst feiern und dort Gottes Nähe und Beistand spüren. Aber wir können dennoch Gemeinschaft leben und uns im Gebet mit Gott und untereinander verbinden. Dazu haben wir den digitalen Gebetskalender "Gemeinsam beten für die Menschen in Europa und der Welt" erstellt und laden alle herzlich ein mit uns zu beten! (Zur Homepage der SVD-Partner) 07.03.2020 Lage der Anbetungsschwestern in Tagaytay Mutter M.Magdalena SSpSAP berichtet nach ihrer Rückkehr nach Deutschland über die Situation vor Ort: “Ich bin schon fast zwei Wochen wie- der in Deutschland und konnte vor meiner Rückreise noch unser Kloster in Tagaytay besuchen, um die Schwes- tern, die bereits am 15. Februar nach dort zurückgekehrt waren, zu besu- chen. Das Haus ist in gutem Zustand. Mit Hilfe zweier Feuerwehren aus dem Umgebung konnte das Dach vor dem 15. Februar mit Hochdruckspritzen ge- reinigt werden. Es kamen viele freiwil- lige Helfer, um die Asche, die vom Dach entfernt wurde, zu beseitigen und alles für die Rückkehr der Schwestern vorzubereiten.  Der Garten bleibt noch eine große Herausforderung für die Schwestern und deren Helfer. Ein gro-ßer Teil muss ganz neu angelegt wer-den. Bei unserem Besuch konnten wir feststellen, dass sich das junge Grün schon seinen Weg durch die Asche bahnt. Die Luft ist noch nicht wirklich gut, weil der Wind die Asche auf Bäu- men und Sträuchern immer wieder aufwirbelt und neu verteilt. Als die Schwestern noch in Manila wa- ren, kamen trotzdem viele Menschen zum Kloster in Tagaytay und konnten es gar nicht glauben, dass die Schwestern nicht da sind. Umso dank- barer waren sie nach der Rückkehr „ihrer Pink Sisters“.”
11.02.2020 Heilig-Geist-Verehrung bei den Steylern Neues Buch von Pater Karl Josef Rivinius SVD Die Verehrung des Heiligen Geistes ge- hört von Anfang an zur Spiritualität der Steyler. In seinem neuesten Buch geht Pater Karl Josef Rivinius SVD auf knapp 200 Seiten den Inspirationen Arnold Janssens und seines Bruders Johannes sowie Bischof Anzers nach. Dabei ergründet er die Überlegungen und Betrachtungen, die bei Johannes Janssen, wegen des schwärmerischen Drängens auf die Darstellung des Hei- ligen Geistes als „Jüngling“, sogar den Argwohn des Vatikans auf sich zog. Außerdem bezieht das Buch eine Sammlung von 150 Heilig-Geist-Hym- nen von Richard von Kralik mit ein, die Arnold Janssen sehr schätzte. Dem Autor ist es gelungen, einen prägnanten und tiefgründigen Überblick über die Spiritualität dieser Anfangszeit zu geben und einen umfassenden Einblick in diese besondere Ausprägung der Spiritualität bei den Steyler Missionaren zu ermöglichen. Text: Pater Christian Tauchner SVD 03.02.2020 Beruhigung der Lage in Tagaytay Mutter M.Magdalena SSpSAP berichtet aus Manila über die Situation vor Ort: “Liebe Grüße aus Manila und vielen Dank für Ihre Gebete. Der Taal-Vulkan scheint sich zu beruhigen. Die Alarmstufe wurde ge- senkt und viele Bewohner der betroffenen Gebiete sind in ihre Häu- ser zurückgekehrt. Letzte Woche war eine Gruppe von Schwestern der Tagaytay-Gemeinschaft in Tagaytay, um das Haus zu begutach- ten und mit dem Putzen zu beginnen, aber am Abend kamen sie zu- rück nach Manila. Heute ging eine andere Gruppe dorthin, um die Arbeit fortzusetzen. Vor allem das Dach muss gereinigt und auf Be- schädigungen überprüft werden. Wir sind zuversichtlich, dass die Schwestern bald nach Tagaytay zurückkehren können, und ich hoffe, dass Sr.M. Renee und ich einen kurzen Besuch in Tagaytay machen können, bevor wir nach Deutschland zurückkehren. Unsere Schwestern erfahren Hilfe von allen Seiten. In größerer Not sind diejenigen, die ihren ganzen Besitz verloren haben. Die SSpS und SVD helfen, wo sie können. Bitte beten Sie weiterhin für alle Opfer vom Taal-Vulkan, besonders für diejenigen, die alles verloren haben.” 28.01.2020 Erzbistum übernimmt Trägerschaft der PTH Sankt Augustin zum 01. Februar 2020 Der Wechsel der Trägerschaft der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) Sankt Augustin des Steyler Missionare e.V. zum Erzbistum Köln ist vollzogen. Am 28. Januar unterzeichneten in Sankt Augustin als Vertreter des Steyler Missionare e.V. Pater Prof. Martin Üffing SVD als Provinzial- oberer und der Provinzialökonom, Pater Konrad Liebscher SVD, den dafür notwendigen Übernahmevertrag. Für die neue Trägerin, der gGmbH „Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) – St. Augustin“, unterzeichnete als deren Geschäftsführerin Dr. Martina Köppen. Der Zweck dieser gGmbH ist der Betrieb der Hochschule. „Durch die Übernahme der Trägerschaft wollen wir die Tradition der Hochschule Sankt Augustin in eine gute Zukunft fortschreiben“, sagte Dr. Martina Köppen. „Deshalb werden wir als neuer Träger gemein- sam mit der Hochschule möglichst schnell mit einer innovativen Wei- terentwicklung dieser renommierten Einrichtung beginnen“, so Dr. Köppen. „Wir freuen uns, dass die Hochschule Sankt Augustin durch die Un- terstützung des Kölner Erzbischofs, Kardinal Woelki, weiterbestehen kann“, sagte Pater Üffing. „Auch, wenn es ein wenig schmerzt, die Hochschule abzugeben, ist die nun gefundene Lösung sehr gut für die immatrikulierten Studenten und für den Fortbestand der Hoch- schule, die vor der Schließung stand“, so Pater Üffing. Anfang Februar wird der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, an der Hochschule in Sankt Augustin nach der Feier der Hei- ligen Messe im Rahmen einer hochschulinternen Feierstunde den Trägerwechsel gemeinsam mit den Studenten und den Professoren feierlich begehen. Der Unterzeichnung des Übernahmevertrags vorausgegangen ist ei- ne Sitzung des Stiftungsrats der „Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung im Erzbistum Köln“. Die Stiftung ist al- leinige Gesellschafterin der Trägerin der Hochschule. In der Sitzung des Stiftungsrats wurde Dr. Martina Köppen durch Beschluss zur künftigen Kanzlerin der Hochschule bestellt. Text: PEK  Fotos: Erzbistum Köln/Knieps 17.01.2020 Steyler Anbetungsschwestern und Steyler Missionare nach Vul- kanausbruch auf den Philippinen aus Tagaytay evakuiert Die Generaloberin der Steyler Anbe- tungsschwestern, Mutter M.Magdale- na, die sich zur Zeit in Manila aufhält, schreibt uns: “Herzliche Grüße aus Manila. Danke für Ihre Nachricht und Nachfrage. Gestern Nacht sind die Schwestern aus Tagaytay angekommen. Auch die SVD aus Tagaytay ist jetzt nach Manila evakuiert worden. Letzten Sonntag gab es den ersten Ausbruch des Vulkans Taal. Es war ein gewaltiger Ascheregen mit Steinen und Glassplittern. Unser ganzes Kloster war völlig mit Asche bedeckt, der ganze Garten zerstört, kein Strom, kein Wasser. Das Gebäude als solches ist okay, aber man befürchtet einen großen explosiven Ausbruch des Vulkans. Darum die Evakuierung. Für jetzt können wir nur beten und hoffen,dass die Katastrophe nicht eintritt. Was dann vom Kloster noch übrig bleiben würde, ist schwer ab- zuschätzen. Nun sind wir 43 Schwestern in Mani- la. Hier ist alles ruhig. Wir haben zwar auch die Asche zu spüren bekommen, aber das war erträglich. Jetzt harrren wir der Dinge, die da kommen werden. Ich bin froh, dass die Schwestern endlich evakuiert sind. Die Sorge war unerträglich. Danke für Ihr Mitfühlen. Bleiben wir im Gebet verbunden.” Sie berichtet weiterhin: “Die pflegebdürftigen Schwestern sind im Lourdeshospital der SSpS in Manila untergebracht und auch in deren Kommunität in Manila. Wir hoffen und beten, dass die Schwestern nach Tagaytay zurückkehren können. Es liegt in Gottes Hand.”
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